Legalisierung jetzt doch !

Nach langem Warten und bangen, kommt die Legalisierung von Cannabis doch zum 01.04. 
Mehr Infos und Hintergründe findet ihr hier !

Trotz starker Bedenken einiger Bundesländer hat der Bundesrat schließlich seine Zustimmung gegeben: 
Die geplante Cannabis-Legalisierung, wie von der Ampelkoalition vorgesehen, kann wie geplant zum 1. April in Kraft treten. Gesundheitsminister Karl Lauterbach begrüßte die Entscheidung als wegweisend.
Die Bundesländer haben dem Weg zur Legalisierung von Cannabis freigemacht, indem sie am Freitag im Bundesrat gegen eine Anrufung des Vermittlungsausschusses stimmten und somit das umstrittene Cannabis-Gesetz billigten.Vor der Abstimmung warnten Vertreter einiger Bundesländer zwar eindringlich vor den möglichen negativen Auswirkungen des Gesetzes, aber eine Mehrheit für die Anrufung des Vermittlungsausschusses kam nicht zustande. 
Ein Vermittlungsverfahren zwischen Bund und Ländern hätte das Inkrafttreten des Gesetzes verzögert.
Das Gesetz der Ampelkoalition erlaubt den Konsum sowie den Besitz und Anbau der Droge in begrenzter Menge für Erwachsene und kann nun wie geplant zum 1. April in Kraft treten.Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg und das Saarland stimmten für eine Anrufung des Vermittlungsausschusses. Alle anderen Bundesländer, bis auf Sachsen, enthielten sich bei der Frage, ob der Vermittlungsausschuss angerufen werden sollte. Somit passierte das Gesetz den Bundesrat.Normalerweise wird in der Länderkammer einfach per Handzeichen abgestimmt. Sachsen hatte jedoch darum gebeten, jedes einzelne Bundesland zur Stimmabgabe aufzurufen. Hintergrund war die Uneinigkeit der Regierung aus CDU, SPD und Grünen in Dresden darüber, wie sie abstimmen sollte. Obwohl dies auch für andere Länder galt, die Koalitionen aus Gegnern und Befürwortern der Cannabis-Legalisierung haben, einigten sie sich auf Enthaltung.Die Stimme Sachsens wurde als ungültig erklärt.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wollte öffentlich deutlich machen, dass er strikt gegen die Cannabis-Legalisierung ist. Er erklärte, dass die Frage so zentral und persönlich sei, dass er unter keinen Umständen einer Legalisierung von Drogen zustimmen werde, auch wenn das in seiner sächsischen Koalition zu Ärger führe.Deshalb stimmte Kretschmer für eine Anrufung des Vermittlungsausschusses, während seine Koalitionspartner von SPD und Grünen sich für Enthaltung aussprachen. Die uneinheitliche Stimme wurde von Bundesratspräsidentin Manuela Schwesig (SPD) als ungültig erklärt.



Wir freuen uns dass jetzt doch Einigkeit herrscht und eine endgültige und gesetzlich bindende Regelung gefunden wurde und sind voller Tatendrang dabei den Club in die Startlöcher zu bringen !